Moviekritik zu Wall Street 2 Geld schläft nicht online

Die Realität hat Oliver Stone eigentlich eine richtige Steilvorlage für eine zünftige Kapitalismuskritik geliefert. Trotzdem schafft er es mit Wall Street 2 so unglaubwürdig zu drehen, dass man es kaum erträgt: Ein schnöseliger Wall Street Fuzzi, der seiner Mutter ständig Schecks über Summen ausstellt, für die normale Menschen mehrere Jahre arbeiten müssen lacht sich eine niedlich-naive Webseitendesignerin für eine angeblich „linke“ Webseite (deren ungezählte Top-gestylte Mitarbeiterinnen in schicken Büros rumhängen und so tun, als wollten sie mit Texten die Welt verändern und nicht etwa Buße für ihren von den stinkreichen Eltern geerbten Lebensstil tun) an. Und das schlimme ist: Das sollen die guten Charaktere in diesem Film sein…

Ein wirklich enttäuschender Filmbesuch und das wird einem umso mehr bewusst, je länger man darüber nachdenkt.

Mehr dazu unter www.moviekritik.de.

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