Aug 26

Herr Fs Blick auf die Welt

Mal wieder alles andere als politisch korrekt (wobei das in diesem Fall echt ein schlechtes Wortspiel ist), die Sicht von Herrn F auf zwei elementar wichtige Dinge des aktuellen Zeitgeschehens.

Zuerst ein ebenso konsequenter wie beängstigender Vorschlag zur Ausrichtung der nächsten olympischen Sommerspiele (wohlweislich ignorierenerend, dass London schon feststeht) unter dem Titel:

„Synergieeffekte nutzen: Olympia 2012 muss nach Nordkorea“

Und dann jetzt noch Parteiwerbung. In einem Block. Und auch noch für die Republikaner. Pfui! Aber die haben es ihm dieses mal auch wirklich zu leicht gemacht mit ihrem Slogan für die Bayerische Landtagswahl…

„Super Wahlslogan der Republikaner“

Nov 30

Verkehrte Welt in Neon

Als ehemaliger Jetzt-Leser (als es noch eine Beilage in der SZ war) fand ich das Neon-Magazin anfangs ziemlich gut. Nachdem ich es ca. 2 Jahre abonniert hatte, hat mich die Themenauswahl und die veröffentlichte Meinung mehr und mehr genervt, so dass ich das Abo gekündigt habe. Nach mindestens einem Jahr Pause habe ich jetzt die aktuelle Ausgabe (Dezember 2007) gekauft. Als erstes habe ich nach einer meiner Lieblingskategorien gesucht: „Unnützes Wissen – 20 Fakten, die man nicht mehr vergisst“. Und da dachte ich echt mich trifft der Schlag: Der „unnütze“ Fakt Nummer 6 lautet nämlich „In Europa wird jede dritte Schwangerschaften abgebrochen“. Hallo – geht’s noch? Hab ich irgendwas verpasst oder reden wir hier gerade über den massenhaften gezielten Mord an ungeborenen Kindern? Und das soll ein unnützer Fakt sein?
Dafür gibt es dann ein Titelthema „Wozu Drogen? Die nüchternen Gründe für unsere Suche nach dem Rausch“. Hab irgendwie das Gefühl, dass da in der Redaktion ein paar Selbstexperimente zu viel während der Recherche gelaufen sind.

Sep 08

Guter Offline-Service – das Erfolgsgeheimnis guter Online-Shops

Was macht einen erfolgreichen Online-Shop aus? Meiner Meinung nach nicht nur ein einfach und intuitiv zu bedienender Webauftritt, sondern auf Dauer vor allem ein verlässlicher Offline-Service. Denn wenn man das Gefühl hat, bei Problemen im Stich gelassen zu werden, dann kauft man dort einfach nicht mehr ein.
Positives Beispiel: Amazon. Die Ausgangslage: Länger im Urlaub gewesen. In der Zeit ist ein Päckchen mit 3 Büchern gekommen. 3 Wochen danach holt man das ganze beim Nachbarn ab und – dummerweise – hat die Post anscheinend Mist gebaut. Der Karton sieht etwas komisch aus, wird von einer seltsamen Packschnur zusammengehalten und enthält dummerweise nur 1 der 3 Bücher. „Wie soll ich jemals beweisen, dass
a) da tatsächlich nur 1 Buch drin war und
b) ich das Päckchen erst heute bekommen habe?“ fragt mich da mein geschultes Servicewüsten-Gehirn. Die gute Nachricht: Brauch ich gar nicht! Ich gehe auf die Webseite von Amazon, gebe an, dass ich zurückgerufen werden möchte (=keine Kosten für mich!), warte eine Viertelstunde und habe jemand am Hörer. Ich gebe meine Bestellnummer an und schildere kurz den Sachverhalt. Die einzige Nachfrage: „Welches Buch war denn drin?“. Und dann noch die Zusicherung, dass ich die anderen noch mal zugeschickt bekomme. Ein echtes 2-Minuten-Gespräch. Wow. Da kauf ich gerne wieder ein.

Jul 23

Urheberrechtsstreit – next Generation

Zwei widersprüchliche Meldungen des sehr empfehlenswerten News-Dienstes www.golem.de haben mir letzte Woche gezeigt, wie man auf zwei verschiedenen Seiten vom Pferd fallen kann:

Meldung 1: „Kinderbuch zum Thema Urheberrecht
Unter dem Titel „Das Schwein und die Kiste“ soll Kindern hier beigebracht werden, wie böse diejenigen sind, die für kopierte Leistungen Geld verlangen, oder diese Leistungen mit Einschränkungen versehen.

Meldung 2: „Kinder als Internet-Polizisten gegen Urheberrechtsverletzungen in Hongkong
Im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet sollen Kinder in Hongkong als Denunzianten im großen Stil angeworben werden.

Meine Meinung: Die Frage, wie mit dem Urheberrecht im Zeitalter der digitalen Vernetzung umgegangen werden kann ist einer der großen Grabenkämpfe unserer Zeit. Lasst da doch bitte die Kinder in Frieden, damit die vielleicht später mal etwas weniger ideologisch an das ganze heran gehen können.

Jun 29

Danke, Klinsi!

Ganz egal wie das Spiel morgen gegen Argentinien ausgeht – schon mal vielen Dank an Jürgen Klinsmann, der die Nationalmannschaft dazu gebracht hat, einfach mal wieder attraktiven Fußball zu spielen. Viele der WM-„Favoriten“ haben da bitter enttäuscht und langweiligen Ergebnisfußball geboten, während Ballack und Co sich von der ersten bis zur letzten Minute immer bemüht haben nach vorne zu spielen. Das macht Laune und wenn es noch von Erfolg gekrönt ist – umso besser. Und selbst wenn morgen gegen Argentinien eine Niederlage eingefahren würde, freu ich mich den Spaß am Fußball schauen (wieder) gefunden zu haben.