Erste Schritte mit OpenSuSe 10.3.

Schon viel zu lange wollte ich mich endlich mal mit Linux beschäftigen. Seit ca. 2 Wochen hab ich es jetzt – angespornt durch eine Ausgabe der c’t – endlich gewagt zumindest parallel zu meinem XP das aktuelle OpenSuSe zu installieren. Seitdem bin ich um einige Erfahrungen reicher (die meisten davon übrigens positiv) und verbringe bereits deutlich mehr Zeit auf meiner Linux-Partition als auf der XP-Partition. Zeichnet sich da bereits ein Umstieg ab? Man wird sehen…
Hier jedenfalls ein paar Tipps, die Anfängern wie mir das Leben erleichtern können:

1. Unter OpenSuSe auf Windows-Partitionen zugreifen
Scheint früher etwas komplizierter gewesen zu sein. Dank ntfs-3g, das bereits automatisch mitinstalliert wird ist es aber jetzt kein großes Problem mehr. Unter der folgenden Anleitung steht, wie man den schreibenden (mit Lesezugriff werden bereits automatisch alle Windows-Partitionen eingebunden) Zugriff auf NTFS-Windows-Partitionen hinkriegt:
http://www.linuxhilfe.org/partitionen-und-bootmanager/1315-ntfs-3g-unter-opensuse-10-3-a.html

2. Unter OpenSuSe eine ATI-Grafikkarte einrichten
Das Einrichten von Grafikkarten scheint ein echtes Major Problem unter Linux zu sein. Eine recht gute Anleitung findet sicht unter
http://de.opensuse.org/SDB:ATI_Treiber_unter_SUSE_installieren
Bei mir hat es leider trotzdem erst hingehauen, nachdem ich unter Yast auch den sog. „kernel-default“ eingebunden hatte. Der war aus mir unersichtlichen Gründen nicht standardmäßig dabei und sorgte in der Folge dafür, dass der ati-fglrx sich ums Verrecken nicht installieren liess. Der Tipp bei Schritt 4, der unter „Achtung“ aufgeführt ist (Ausschalten des Framebuffers) war leider bei mir notwendig, um nicht immer einen schwarzen Bildschirm zu kriegen. Seitdem hab ich als Monitor zwar nur noch „Ati“ drin stehen (obwohl er vorher meinen Belinea 22W einwandfrei erkannt hatte), aber damit kann ich leben 😉

Soviel für heute. Vielleicht hilft es ja jemandem.

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