J.K. Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows

Lange erwartet, rechtzeitig vorbestellt und geliefert und jetzt endlich auch fertig gelesen – der neue, letzte Harry Potter. Während der schwache Band 5 gerade im Kino läuft, konnte man sich noch mal richtig in die zauberhafte Welt der J.K. Rowling einstimmen. Doch mit einem heiteren Kinderbuch hat die Serie schon länger nichts mehr zu tun – es wird auf Leben und Tod gekämpft und viele Theorien wurden im Vorfeld gewälzt, wie es denn wohl ausgehen wird.

Die Story
Harry hat von Dumbledore gegen Ende von Band 6 einiges darüber gelernt, was er tun muss, um Lord Voldemord endgültig besiegen zu können. Doch der entfaltet bereits seine Macht, übernimmt das Ministerium und führt Gesetze gegen Muggle ein, die frappierend an die sog. Nürnberger Gesetze erinnern. Während grausame Death-Eater Sadisten die Kinder im Internat Hogwarts quälen und ein Killerkommando nach dem anderen sich auf die Jagd nach Harry und seinen Getreuen macht, zweifelt dieser immer mehr an den Motiven Dumbledores.
Das Finale wird hier natürlich nicht verraten, aber man kann sich schon leibhaftig vorstellen, wie es wohl im Kino aussehen wird.
Angenehm dabei, dass das Ende wirklich endgültig ist und sich die Autorin keine Hintertüre offen gelassen hat.

Meine Meinung
Gar nicht einfach, den millionenfachen Erwartungen gerecht zu werden und einen würdigen Abschluß für die Serie zu finden, der nicht nur altes wieder neu aufbackt, aber gleichzeitig nicht zu viel Neues bringt. Und das ist der Autorin wirklich gut gelungen. Das erste Drittel schwächelt etwas, aber dann steigt die Spannung und man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen. Ein toller Abschluß!

Wer des englischen mächtig ist, kommt jetzt schon in den Genuß von „Harry Potter and the Deathly Hallows„, alle anderen müssen bis zum 27. Oktober auf „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ warten.

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