Cornelia Funke: Tintenblut

Nach der Lektüre von Tintenherz hatte ich den Kauf der zwei Nachfolgebände ja praktisch schon bereut und entsprechend lange hat es gedauert, bis ich mich an Tintenblut gewagt habe. Der erste Band war mir einfach zu sehr Kinderbuch, zu wenig spannend und überhaupt habe ich den ganzen Hype nicht verstanden. Jetzt also der zweite Band der Tintenwelt-Triologie: Tintenblut.

Worum geht es?
Einige unangenehme Figuren aus dem ersten Teil tauchen plötzlich wieder auf und stören die mittlerweile eingetretene Familienidylle empfindlich. Zudem lesen sich immer mehr Figuren in die Geschichte von Tintenherz hinein (verschwinden also in der Geschichte und „leben“ dort weiter). Fenoglio (der Autor von Tintenherz) entdeckt, dass er teilweise die Geschichte durch Schreiben verändern kann, sich aber auch immer mehr eine Eigendynamik entwickelt, die er nicht mehr steuern kann. Die bösen Kräfte der Tintenwelt gewinnen an Gewicht, während die Gegenspieler immer mehr dezimiert werden, was zu einem spannenden Finale führt. Es ist jedoch klar, dass dies noch nicht das endgültige Ende sein kann, so dass der Abschlussband „Tintentod“ vorbereitet wird.

Und – wie war es?
Endlich gewinnt die Geschichte an Fahrt, Kreativität und Klasse. Und jetzt aber so richtig. Ein richtiger Schmöker, den ich kaum noch aus der Hand legen wollte. Sprachlich nach wie vor eher schlicht, aber durch den Wechsel in die Fantasy-Welt von Tintenherz jetzt tatsächlich interessant. Bin schon sehr gespannt auf den dritten Band Tintentod.

Tintenblut gibt es als Gebundenes Buch und als Hörbuch.

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