Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Mit diesem Buch ist Daniel Kehlmann berühmt geworden. Ein paar Jahre nach dem großen Hype habe ich es auch endlich gelesen…

Worum geht’s?
Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß gehören zu den letzten echten Universalgenies. Beide haben auf ihre Weise versucht, die Welt um sie herum zu begreifen und für andere begreifbarer zu machen. Beide waren in ihren Fachgebieten richtungsweisend und hatten doch gewisse menschliche Makel und Schrulligkeiten. Das Buch erzählt lose von ihrer Kindheit, ihren Errungenschaften, ihrem Menscheln und schliesslich davon, wie sich die beiden treffen und mit ihrer sehr unterschiedlichen Herangehensweise miteinander diskutieren.

Und – wie war’s?
Die Kapitel wechseln zwischen Gauß und von Humboldt, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Südamerika und deutscher Provinz. Ähnlich sprunghaft und im Grunde genommen vollkommen spannungslos verläuft das ganze Buch. Es gibt nette Anekdoten zu den schrulligen Professoren und urkomische Einlagen (mögen sie jetzt auf wahren Ereignissen beruhen oder nicht). Aber was bleibt ist im Grunde genommen nur das Gefühl unterhalten worden zu sein und mehr nicht. Schade. Nett gemacht, aber mehr halt leider nicht.

Das bereits besprochene Ruhm gefällt mir insgesamt deutlich besser.

„Die Vermessung der Welt“ gibt es als Taschenbuch, Gebundene Ausgabe und Hörbuch
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One thought on “Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

  1. Den Film, die Vermessung der Welt wollte ich mit auch noch ansehen. Es ist schon erstaunlich, dass erst genaue Uhren den Weg zum Längengrad ebneten. Wenn man sich vorstellt, dass Schiffe heute Schiffe noch wochenlang Breiten abfahren müssten wird einem der Luxus der Längengrad erst einmal bewusst.

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