Markus Heitz: Die Zwerge

Nachdem ich vor ca. 3 Jahren „Die Orks“ mit viel Spaß gelesen hatte und mir ein netter Kollege „Die Zwerge“ auslieh, nutzte ich eine Zeit meines Lebens, in der ich unter dem Einfluss der Influenza steckte, um mich in die Welt der kleinen Unterirdischen hineinzulesen. Eine Entscheidung, die ich nicht bereute. Aus den Herr-der-Ringe-Filmen kenne ich sie nur als die griesgrämigen, dickköpfigen Mini-Monster (die sie auch sind). In Markus Heitz Roman steht jedoch noch viel mehr über Sie: welche Stämme es gibt (jeder mit seinen besonderen Fähigkeiten), dass sie dazu auserkoren wurden, die Menschen im Geborgenen Land vor Eindringlingen zu schützen, dass ihre Prahlerei ihre tatsächliche Kampfkraft nur geringfügig übersteigt, dass Zwerginnen doch keine Bärte haben (aber fast) und noch vieles mehr.

Alles verpackt in eine ausnahmsweise tatsächlich mal einigermaßen spannende Rahmenhandlung. Gespickt mit (naja, eigentlich eher getrieben von) diversen grausamen Schlachtenbeschreibungen. Die Menschen kommen in diesem neuen Klassiker der Fantasy-Literatur leider nicht besonders gut weg. Aber Orks, Oger, Bogglins und Albae noch viel weniger.

Was soll man sagen: Gute Unterhaltung für Zeiten, in denen man viel Zeit hat (über 600 Seiten). Wenn man keine Zeit hat, lässt man das Buch am besten stehen, denn aufhören möchte man nicht mehr, wenn man einmal angefangen hat.

„Die Zwerge“ von Markus Heitz. Zu bestellen bei Amazon für 14 Euro als Paperback. Ein fairer Preis.Übrigens auch als Hörbuch auf CD erhältlich.

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