Max Lucado: Ruhe im Sturm

Untertitel „Ein stressiger Tag im Leben von Jesus“.
Max Lucado ist vor allem durch seine (Kinder-)Bücher aus der Punchinello-Reihe („Du bist einmalig„, „Du bist mein“ und „Punchinello und das allerschönste Geschenk„) bekannt geworden. In den USA zählt er zu den einflussreichsten christlichen Autoren (regelmäßig vertreten auf der New York Times Bestseller Liste). Er hat über 20 Bücher geschrieben (vgl. Max Lucado Wikipedia-Eintrag). Entsprechend gespannt war ich auf mein erstes Buch von ihm.

Grob gesagt geht es um einige sehr widersprüchliche und größtenteils am gleichen Tag stattfindende Geschichten im Leben Jesu. Insgesamt scheint es – wie der Untertitel sagt – ein sehr stressiger Tag gewesen zu sein, in dem Höhen und Tiefen sich ständig abwechseln. An 28 Stationen dieses Tages (und dummerweise auch anhand von ganz anderen Geschichten, was zu Verwirrung führt) wird gedanklich Halt gemacht. Und dann kommt das, was Lucados Bücher auszumachen scheint: er kann einfach gut erzählen. So, dass man sich alles schön und plastisch vorstellen kann. So, dass man für ein paar Minuten (denn länger dauern die Kapitel nicht) auf ganz andere, gute Gedanken kommt.

Die Vorteile des Buches liegen also in der angenehmen Länge der Kapitel, in der plastischen Erzählweise und den teilweise überraschenden Ideen zu bekannten Geschichten. Die vertretene Theologie scheint mir sehr ausgeglichen und in keiner Weise extrem gefärbt. Trotzdem herausfordernd genug, um mir etwas zu sagen. Einziger Nachteil aus meiner Sicht: Der rote Faden, der am Anfang da ist, geht ungefähr in der Mitte des Buches verloren. Aber insgesamt ist es angenehm lebensnah geschrieben und somit mehr als eine Phantasiereise.

Ruhe im Sturm von Max Lucado gibt es z. B. bei Amazon für ca. 13 Euro.

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