Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Rache

Das mittlerweile vierte Buch aus der Artemis Fowl Reihe. Die gebundenen Ausgaben halte ich für absolut überteuert, weswegen ich den aktuellen Band (Die verlorene Kolonie) noch nicht gekauft habe. Die Taschenbuch-Ausgaben sind mit einem durchgängigen Cover-Layout versehen und machen sich sehr gut im Regal.

Doch worum geht es überhaupt?
Der 14jährige superintelligente Menschenjunge Artemis Fowl hat einige Abenteuer mit den geheim unter der Erde lebenden Elfen (gut) , Kobolden (böse) und Zwergen (sowohl als auch) erlebt (s. die drei Bände davor). Am Ende des dritten Bandes musste er sich einer Erinnerungslöschung (ähnlich dem aus Man in Black bekannten „Blitzdingsen“) unterziehen. Das könnte ihm jetzt zum Verhängnis werden, denn eine tot geglaubte erbitterte Gegnerin sinnt auf Rache und wenn Artemis sich nicht an seine vorherigen Abenteuer erinnert hat er keine Chance lebend davon zu kommen.

Macht es Spaß das zu lesen?
Meistens schon. Der Name der Hauptfigur ist noch lange nicht das seltsamste, was einem in diesem Buch begegnet. Leider gehen dem guten Mr. Colfer ein wenig die Ideen aus und manche scheinbar lockeren Sprüche wirken auf den über 16jährigen Leser doch eher etwas bemüht. Trotzdem handelt es sich um einen herrlichen anarchischen Spaß, vor allem wenn der allseits beliebte Zwerg Mulch Diggums (für den es schon längst Fanclubs geben müsste) die Klappe an seinem Hinterteil öffnet und die Kiefer aushakt. Dann geht die Post ab. Die Hauptfiguren haben sich jedoch seit dem ersten Band kaum verändert und das ist etwas schade.

Eoin Colfer: Artemis Fowl – Die Rache bei Amazon für 7,95 Euro als Taschenbuch.

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