Sergej Lukianenko: Wächter der Ewigkeit

Der vierte Band der erfolgreichen „Wächter der Nacht„-Serie. Lange erwartet, endlich da.
Als treuer Leser fühlt man sich gleich wieder wie zu Hause. Für alle anderen: In der Welt des Buches existieren Lichte und Dunkle sog. „Andere“, die unerkannt unter den Menschen leben und sich gegenseitig in Schach halten. Klingt komisch (ist ja auch „Fantasy“), ist aber sehr nett zu lesen. Und vor allem rotzspannend. Die simple Grundidee wurde in den 4 Bänden immer weiter ausgefeilt und umfasst jetzt bereits einen eigenen literarischen Mikrokosmos. (Fast) immer aus der Sicht des zweifelnden Lichten Anton Gorodetzky erzählt, der mit den Ränkespielen und Machenschaften seiner eigenen (Nacht-)Wache oft nicht glücklich ist, stellt die Serie eine gelungene Mischung aus spannender Unterhaltung und philosophischen Überlegungen dar.

Spielten die anderen Bände bisher immer in Russland, verschlägt es Anton jetzt auch nach Usbekistan und Schottland. Trotzdem bleibt der spezifisch russische Charme der Erzählung erhalten. Am Anfang steht ein rätselhaftes Verbrechen, das – wie könnte es anders sein – auf ein uraltes, mächtiges Artefakt hinweist. Während der aufreibenden und gefährlichen Suche nach Verbrechern und Artefakt begegnet man einigen Figuren der früheren Bände wieder und lernt auch neue kennen. Auch Antons Tochter Nadja gewinnt an Bedeutung, während seine Frau Swetlana nur noch am Rande vorkommt. Zudem lernt man wieder einiges neues über die Zusammensetzung des „Zwielichts“.

Für alle Leser der ersten Bände: Unbedingte Leseempfehlung. Für Neueinsteiger: Ja, wenn man Fantasy mag. Sonst lieber Finger weg.

Kritik? Ja: Mit 446 Seiten leider zu dünn!! Die gute Nachricht: Kein Ende in Sicht!

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