Cornelia Funke: Tintenherz

Die Tintenwelt-Triologie von Cornelia Funke hat in Deutschland etliche Rekorde gebrochen. Ein Grund für mich, selbst einmal den ersten Band zu lesen: Tintenblut.

Die Geschichte
Mo(rtimer) ist ein Buchliebhaber und -restaurator. Er lebt seit einem geheimnisvollen Vorkommnis zusammen mit seiner Tochter Meggie an wechselnden Orten auf der Flucht vor der Vergangenheit. Diese holt ihn aber in Form seines alten Bekannten Staubfinger eines Tages ein. Zusammen mit der Tante des Mädchens werden sie in die fiesen Machenschaften des Bösewichts Capricorn hineingezogen, der versucht sie für seine Zwecke zu mißbrauchen.
Eine Schlüsselrolle spielt das Buch „Tintenherz“, bei dem es eine Verbindung zwischen der realen Welt und der Welt im Buch gibt. Noch komplizierter wird das ganze, als der Autor von Tintenherz die Bühne betritt.

Meine Bewertung
Cornelia Funke ist Kinderbuchautorin. Das merkt man. Für mich war das Buch leider größtenteils vorhersehbar und langweilig. Keine echten Überraschungen und sprachlich auch eher schlicht gehalten. Der Vergleich mit J. K. Rowling drängt sich auf und die Britin schneidet aus meiner Sicht deutlich besser (im Sinne von phantasievoller, spannender und tiefgründiger) ab.
Die beiden anderen Bände liegen schon bei mir im Regal. Mal sehen, ob sich die Triologie noch steigert.

„Tintenherz“ gibt es als Gebundenes Buch und als Hörbuch. 2006 haben Dreharbeiten für eine Hollywood-Verfilmung begonnen. Es gibt auch ein Buch zum Film mit Fotos aus dem Film, das derzeit nur vorbestellt werden kann.

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